Elterngeld 2011: Wo und wann beantragen?

Wer für das Jahr 2011 Elterngeld beantragen will, sollte über die aktuellen Änderungen Bescheid wissen. So wurde das Haushaltsbegleitgesetz dahingehend geändert, dass ab einem Nettoeinkommen von 1.200 Euro das Elterngeld stufenweise von 67% auf 65% gekürzt wird. Die Bemessungsgrenze liegt bei 2.770 Euro, ab der die Kürzung wirkungslos bleibt. ALGII-Empfängern wird das Elterngeld in voller Höhe auf die Sozialleistung angerechnet. Komplett gestrichen wird es für Reichensteuerpflichtige, d. h. wenn das Nettoeinkommen beider Eltern zusammen jährlich 500.000 Euro und mehr beträgt. Mit Urteil vom 17.02.2011 stellte das Bundessozialgericht ferner klar, dass Lohnersatzleistungen wie Krankengeld, Streikgeld oder ALGI das Elterngeld nicht erhöhen, weil diese kein Einkommen im eigentlichen Sinne darstellen. (mehr …)

Kindergeld: Einkommensnachweis fällt 2011 weg

Wer 2011 Kindergeld erhält oder beantragt, der muss keinen Einkommensnachweis wie bisher in Form der „Papier“-Lohnsteuerkarte oder aktueller Lohn-/Gehaltszettel abgeben. Diese bürgerfreundliche Lösung hat mit den Veränderungen in der Finanzverwaltung des Bundes und der Länder zu tun. Bei mehr und mehr Vorgängen nimmt die Finanzverwaltung Abstand davon, dass die Menschen möglicherweise stundenlang komplizierte Formulare ausfüllen müssen, denn bereits bekannte Daten werden einfach für neue Anträge und Änderungen genutzt. Dies ist auch beim Kindergeld der Fall !
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Einkommensverteilung in Deutschland

Die Einkommensverteilung ist eine wichtige statistische Größe für die Wirtschaftlichkeit und die soziale Situation in Deutschland. Daher werden regelmäßig solche Daten erhoben und der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel ist es, Schwankungen oder starke Veränderungen innerhalb der Einkommensverteilung in Deutschland zu erkennen bzw. Schieflagen durch politische Maßnahmen auszugleichen.
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Mindestlohn in Deutschland: In welchen Branchen?

Die Frage nach dem Mindestlohn hat in Deutschland eine große Debatte ausgelöst. Während einige Branchen bereits den Mindestlohn haben, warten andere immer noch darauf. Der Hintergrund liegt darin, dass es in Deutschland viele Arbeitnehmer gibt, die trotz einer Vollzeitbeschäftigung so wenig verdienen, dass sie immer noch auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Doch mit einem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland für alle Branchen könnte der Staat sehr viel Geld einsparen.
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Minijob: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Wer einem Minijob nachgeht, der hat Anspruch auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Wie allen Arbeitnehmern muss auch Minijobbern im Falle einer Krankheit das Arbeitsentgelt über einen Zeitraum von maximal sechs Wochen gezahlt werden. Allerdings ist dies erst dann möglich, wenn das eigentliche Arbeitsverhältnis mindestens vier Wochen ohne Unterbrechung bestanden hat.
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Lohnabrechnungen: Wie lange aufbewahren?

Geschäftsleute müssen ihre Unterlagen per Gesetz zehn Jahre lang aufbewahren. Was die Lohnabrechnungen betrifft, so ist der Chef verpflichtet, diese für einen Zeitraum von sechs Jahren griffbereit zu halten. Wie aber sieht es mit der diesbezüglichen Verpflichtung des Arbeitnehmers als Privatperson aus? Wie lange müssen Lohnabrechnungen verwahrt werden?
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Zusatzleistungen vom Arbeitgeber: Mehr als nur Gehalt

Wer heute als Arbeitgeber für Mitarbeiter attraktiv sein möchte, der muss natürlich auch Anreize schaffen können. Dabei ist es allerdings mit dem Gehalt nicht automatisch getan. Es kommt auch auf das Anbieten verschiedener Nebenleistungen wie zum Beispiel Weiterbildungen, bereitgestellte Firmenwagen oder eine Kinderbetreuung an. Damit kann man nicht nur das Betriebsklima erheblich verbessern, sondern gleichzeitig auch seinen Mitarbeitern eine zusätzliche Motivationsgrundlage verschaffen.
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Elterngeld 2011: Änderungen im Überblick

Mit dem Verabschieden des sogenannten Haushaltsbegleitgesetz 2011 und den damit verbundenen Änderungen sind auch hinsichtlich des Elterngeldes neue Regelungen in Kraft getreten. Gültig sind alle Änderungen zum 01. Januar 2011, also könnten auch rückwirkend geltend gemacht werden.
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