Arbeitslosigkeit – wie viel darf dazu verdient werden?

Fotoquelle: fotolia.de / © eyetronicIn den meisten Fällen ist Arbeitslosigkeit ein einschneidendes Erlebnis, das das Leben des Betroffenen vollkommen ändert, besonders wenn es plötzlich eintritt und längere Zeit anhält. Da es maximal Zweidrittel des letzten Nettolohns als ALG I gibt, verschlechtert sich die finanzielle Situation der Betroffenen drastisch. Wer Glück hat, kann die Unterstützung des Arbeitslosengeldes eventuell mit einem “Nebenjob” im geringen Umfang aufbessern. Was gilt es dabei zu beachten? (mehr …)

Insolvenzgeldumlage: Schutz für Arbeitnehmer

InsolvenzgeldArbeitnehmer, deren Betrieb insolvent ist und in den letzten drei Monaten ihrer Beschäftigung nur noch teilweise oder gar nicht mehr entlohnt wurden, erhalten als Ausgleich das sogenannte Insolvenzgeld. Es orientiert sich am letzten Nettolohn und ist damit üblicherweise deutlich höher als das Arbeitslosengeld I. Das Insolvenzgeld dient der Sicherung der Lebensgrundlagen der von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten und bietet damit eine wichtige finanzielle Überbrückung. Zugleich stellt es auch eine Entschädigung für die unfreiwillig ohne Entgelt geleistete Arbeit dar.

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Einigung in der Großen Koalition: Frühverrentungswelle mit 61 ausgeschlossen?

Rentenanspruch und AltersvorsorgeDas Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Leitung der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) brachte eine Reform der Rentenversicherung auf den Weg. Kernpunkt der Reform ist die abschlagsfreie Rente mit 63. Arbeitnehmer, die 45 Beitragsjahre nachweisen können, erhalten die Möglichkeit, mit 63 ohne Abschläge in Rente zu gehen. Zeiten der Arbeitslosigkeit werden dabei wenigstens teilweise angerechnet. Die Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente steigt allmählich wieder an. Der Anstieg beträgt 2 Monate pro Jahrgang. Ab 2029 ist die abschlagsfreie Rente erst ab 65 Jahren möglich.

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Hartz-Zulage soll jungen Arbeitslosen eine zweite Chance geben

Arbeitslosigkeit und Hartz-IVIn Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen Menschen im Alter von 25 bis 35 Jahren, die keine berufliche Qualifikation nachweisen können. Sie sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen und müssen Hartz IV beziehen. Diesen Menschen als sogenannten Spätstartern eine zweite Chance zur Qualifizierung zu geben und damit neue berufliche Perspektiven zu eröffnen, ist ein erklärtes Ziel der Bundesagentur für Arbeit.

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Riester-Vertrag bei Arbeitslosigkeit auflösen?

Sparbeiträge und Riester-RenteSelbst vorsorgen und dabei von staatlichen Fördergeldern profitieren. Das klingt gut. Deswegen haben viele Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren einen Riester-Vertrag abgeschlossen – und wer denkt bei Abschluss eines Sparvertrages schon daran, dass er vielleicht arbeitslos werden könnte? In dem Fall ist der künftige Riester-Rentner häufig überfordert. Die laufenden Kosten bleiben auch bei Arbeitslosigkeit unverändert, bis das Arbeitslosengeld anläuft kann es dauern. Die Sparbeiträge für die Riester-Rente werden über Nacht zum Kostenfaktor, der das ohnehin knappe Budget zusätzlich belastet. Was also tun? (mehr …)