Berechnung von Elterngeld ab 2013: Einbußen für viele Eltern möglich

Ab 2013 wird das sogenannte Elterngeld anhand anderer Grundlagen berechnet. Die Nachbesserung des Gesetzes zum Elterngeld hatte eigentlich zum Ziel, die Berechnung zu vereinfachen. Faktisch ergeben sich aus der Änderung jedoch finanzielle Nachteile für viele Mütter und Väter. Mit einer Eheschließung verbinden sich steuerliche Vorteile. So kann einer der Ehepartner eine günstigere Lohnsteuerklasse wählen, die finanzielle Vorteile bedeutet. Ein höheres Nettogehalt führte in der Vergangenheit ebenfalls zu höheren Ansprüchen beim Elterngeld. (mehr …)

Elterngeld 2011: Wo und wann beantragen?

Wer für das Jahr 2011 Elterngeld beantragen will, sollte über die aktuellen Änderungen Bescheid wissen. So wurde das Haushaltsbegleitgesetz dahingehend geändert, dass ab einem Nettoeinkommen von 1.200 Euro das Elterngeld stufenweise von 67% auf 65% gekürzt wird. Die Bemessungsgrenze liegt bei 2.770 Euro, ab der die Kürzung wirkungslos bleibt. ALGII-Empfängern wird das Elterngeld in voller Höhe auf die Sozialleistung angerechnet. Komplett gestrichen wird es für Reichensteuerpflichtige, d. h. wenn das Nettoeinkommen beider Eltern zusammen jährlich 500.000 Euro und mehr beträgt. Mit Urteil vom 17.02.2011 stellte das Bundessozialgericht ferner klar, dass Lohnersatzleistungen wie Krankengeld, Streikgeld oder ALGI das Elterngeld nicht erhöhen, weil diese kein Einkommen im eigentlichen Sinne darstellen. (mehr …)

Elterngeld 2011: Änderungen im Überblick

Mit dem Verabschieden des sogenannten Haushaltsbegleitgesetz 2011 und den damit verbundenen Änderungen sind auch hinsichtlich des Elterngeldes neue Regelungen in Kraft getreten. Gültig sind alle Änderungen zum 01. Januar 2011, also könnten auch rückwirkend geltend gemacht werden.
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