Anpassung der Beitragsmessungsgrenze 2014 – Höhere Abzüge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Sozialversicherung und SozialversicherungsbeiträgeDie Beitragsbemessungsgrenze ist ein Berechnungsfaktor im System der deutschen Sozialversicherung. Er bezeichnet die jeweilige Einkommensgrenze, bis zu der der Höchstsatz von Beiträgen vom Lohn oder Gehalt des Arbeitgebers abgezogen werden. Übersteigt das Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze, wird unabhängig von der Höhe des erzielten Einkommens nur der maximale Beitragssatz abgezogen. Dadurch sinkt bei steigenden Einkommen der prozentuale Anteil der Abgaben an die Sozialversicherung. Beitragsbemessungsgrenzen gelten für Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung und der Kranken- und Pflegeversicherung. (mehr …)

Lohnnebenkosten 2011

Der Begriff Lohnnebenkosten ist nicht eindeutig definiert, meint aber im allgemeinen Sprachgebrauch die Beiträge für die Sozialversicherungen von Arbeitnehmern. Das sind Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Beitragssätze und die Bemessungsgrenzen sind gesetzlich festgelegt.
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Was ist ein Midijob?

Den sogenannten Midijob gibt es seit April 2003. Er wird auch als Gleitzonenfall bezeichnet. Zu tragen kommt er bei einem Bruttoverdienst von 400,01 EUR bis 800,00 EUR im Monat und ist daher sozialversicherungspflichtig. Weitere Kriterien sind, dass der Job regelmäßig ausgeführt werden muss. Außerdem muss ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vorliegen. (mehr …)