Private Krankenversicherung Lexikon

Angeborene Leiden

Sind Krankheiten bereits von Geburt eines Kindes an vorhanden, spricht man von angeborenen Leiden, wie z.B. das Down-Syndrom oder Herzfehler. Hier entstehen in der Regel hohe Behandlungskosten für die Versicherungen, da diese Art von Erkrankungen für gewöhnlich ein Leben lang bestehen.

Sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung übernimmt normalerweise  die Behandlungskosten für angeborene Leiden. Sind beide Elternteile Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung, ist das Kind automatisch mitversichert und es müssen keine weiteren Beiträge für das Kind bezahlt werden. In der privaten Krankenversicherung tritt der Versicherungsschutz für angeborene Leiden nicht automatisch in Kraft.

Damit die private Krankenversicherung die Behandlungskosten für angeborene Leiden trägt, muss das Kind der Versicherung gemeldet werden und es müssen bestimmte

Voraussetzungen

für eine

Kindernachversicherung

bestehen. Beispielsweise muss ein Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt bereits mindestens 3 Monate Mitglied in der privaten Krankenversicherung sein und das Kind muss spätestens 2 Monate nach der Geburt angemeldet werden. Einige private Krankenversicherungen sichern sich außerdem dahingehend ab, dass etwa die Behandlungskosten des Kindes die eines Elternteils nicht übersteigen dürfen.


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