Private Krankenversicherung Lexikon

Anschlussheilbehandlung

Die Anschlussheilbehandlung, auch AHB genannt, wird als medizinische Rehabilitationsmaßnahme direkt nach einer ambulanten Operation oder einem Krankenhausaufenthalt durchgeführt. Dadurch soll die endgültige Genesung wieder hergestellt werden, um anschließend beschwerdefrei und ohne Dauerpflege leben zu können. Die Anschlussheilbehandlung kann sowohl ambulant, als auch stationär oder teilstationär erfolgen.
Die Kosten zur Anschlussheilbehandlung trägt entweder die gesetzliche Krankenversicherung oder der Rentenversicherungsträger. Handelt es sich um Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten werden die gesamten Rehabilitationskosten von der

Berufsgenossenschaft

übernommen. Bei Kostenübernahme der AHB durch die gesetzliche Krankenversicherung, muss der Patient über 18 Jahre alt sein und für max. 28 Kalendertage einen Zuzahlungsanteil von 10,00 Euro zahlen. Erfolgt die Kostenübernahme durch die Rentenversicherung beträgt die Zuzahlungsdauer nur 14 Tage, bei Zahlung der Kosten durch die private Krankenversicherung werden in der Regel alle anfallenden Kosten der Anschlussheilbehandlung übernommen.
Der

Antrag

auf Anschlussheilbehandlung kann vom Krankenhaus, dem behandelnden Arzt oder vom Sozialdienst gestellt werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Heilverfahren vor Antritt beantragt werden muss. Ob die Anschlussheilbehandlung überhaupt möglich ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Es bestehen spezielle und genau definierte

Voraussetzungen

, die der Patient erfüllen muss.


zurück