Private Krankenversicherung Lexikon

Apotheker

Der Apotheker ist Fachmann für

Arzneimittel

und beschäftigt sich mit deren Entwicklung, Beurteilung, Prüfung, Produktion und Abgabe. Er erlangt durch sein Pharmaziestudium profunde Kenntnisse der Qualitätssicherung, Analytik, Biochemie, Biologie, Chemie, Physiologie und der Galenik. Die gesetzliche Grundlage der pharmazeutischen Ausbildung für Apotheker bilden die Approbationsordnung und die Bundes-Apothekerordnung, wobei die Approbation zur Berufsausübung erst nach dem Ablegen des 3. Staatsexamens beantragt werden kann.

Apotheker haben vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten:
  • nach dem Abschluss des 2. Staatsexamens kann der Student an einigen Universitäten eine Diplomarbeit schreiben. Der Zeitraum hierfür umfasst 6 Monate  und schließt mit dem Titel Diplom-Pharmazeut ab.
  • ebenfalls nach Abschluss des 2. Staatsexamens kann eine Promotion zum Dr. rer. nat. begonnen werden, die zwischen 3 und 5 Jahren dauert und die Chance auf einen Arbeitsplatz in der pharmazeutischen Industrie extrem verbessert.
  • Nach der Approbation ist die Weiterbildung zum Fachapotheker möglich, die etwa 3 Jahre dauert. Eine Spezialisierung für Offizin-Pharmazie, Arzneimittelinformation, klinische Pharmazie, pharmazeutische Analytik oder Technologie ist hier möglich. Beim ‘Working Professional Doctor of Pharmacy’ wird in einem 3-jährigen Fernstudium der Abschluss ‘Doctor of Pharmacy’ erworben - hier wird die klinische Pharmazie seit einiger Zeit in den Mittelpunkt gestellt.

Viele Apotheker arbeiten zwar in öffentlichen Apotheken, es gibt aber noch viele weitere Berufsfelder, wie öffentliche Verwaltungen, Krankenhausapotheken, Pharmaindustrie und Krankenkassen.


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