Private Krankenversicherung Lexikon

Arbeitsunfähig

Ein Arbeitnehmer gilt als arbeitsunfähig, wenn er aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht in der Lage ist, seine Arbeit auszuüben, oder er sich in einer REHA Maßnahme oder zu einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus befindet. Ist ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig, muss er dies unverzüglich sowohl seinem Arbeitgeber als auch seiner Krankenkasse mitteilen. In der Regel wird ein ärztliches Attest, die so genannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), erforderlich, wenn die AU länger als drei Tage besteht. Der Arbeitgeber kann jedoch auch verlangen, dass dieser Nachweis ab dem ersten Tag der AU erbracht werden muss.
Für jeden Arbeitnehmer der arbeitsunfähig ist, ergibt sich aus der Arbeitsunfähigkeit eine Reihe von Ansprüchen auf Sozialleistungen, sofern er gesetzlich krankenversichert ist. Zunächst erhält er nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz sein Gehalt für ersten 6 Wochen weiterhin vom Arbeitgeber. Anschließend hat der Arbeitnehmer Anspruch auf weitere 78 Wochen Krankengeld, das von der  von der Krankenkasse gezahlt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich dabei um die gleiche Erkrankung handelt. Der Gesamtzeitraum in dem der Anspruch für die Leistung besteht beträgt 3 Jahre. Weitere Leistungen für den Fall der Arbeitsunfähigkeit sind Übergangsgeld,

Verletztengeld

und Versorgungskrankengeld.


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