Private Krankenversicherung Lexikon

Arzneimittelgesetz

Das

Arzneimittelgesetz

ist ein Gesetz des besonderen Verwaltungsrechts und regelt in Deutschland den Verkehr mit Arzneimitteln. Im Vordergrund steht das Interesse einer sicheren und ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung von Menschen und Tieren. Das aktuelle gültige

Arzneimittelgesetz

hat das

Arzneimittelgesetz

von 1961 weitestgehend  abgelöst und wird meistens als

Arzneimittelgesetz

von 1976 bezeichnet, obwohl es erst am 1. Januar 1978 in Kraft trat.

Das

Arzneimittelgesetz

von 1976 besteht aus 18 Abschnitten und gilt für Human- und Tierarzneimittel. Einige wichtige Abschnitte sind:
  • Haftung für Arzneimittelschäden
  • Überwachung
  • Beobachtung, Auswertung und Sammlung von Arzneimittelrisiken
  • Kontrolle und Sicherung der Qualität
  • Schutz des Menschen bei der klinischen Prüfung
  • Abgabe von Arzneimitteln
  • Zulassung und Registrierung von Fertigarzneimitteln
  • Herstellung von Arzneimitteln
  • Anforderungen an die

    Arzneimittel

  • Definition des Arzneimittelbegriffs und Begriffsbestimmungen

Durch die hohen Anforderungen an die Sorgfalt im Umgang mit Arzneimitteln durch Ärzte,

Apotheker

und der Pharmaindustrie dient das

Arzneimittelgesetz

als gesetzliche Grundlage zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Vor allem die Belange über Aufklärung und Abgabe von Arzneimitteln, Verschreibung, Prüfung und Inverkehrbringung sind betroffen. Verstöße gegen das

Arzneimittelgesetz

gelten je nach Schweregrad als Straftat oder als Ordnungswidrigkeit, wobei das Gesetz daher zum Nebenstrafrecht gerechnet wird.


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