Private Krankenversicherung Lexikon

Arzneimittelsicherheit

Arzneimittelsicherheit in Deutschland ist ein weit verzweigtes System, um Risiken in Einzelfällen zu minimieren. Grundlage der Arzneimittelsicherheit ist die Zulassungspflicht, danach dürfen

Arzneimittel

in Deutschland nur dann verkauft werden, wenn diese vom zuständigen Bundesinstitut für

Arzneimittel

zugelassen sind. Durch das Zulassungsverfahren, bei dem der pharmazeutische Unternehmer alle Daten eines neuen

Arzneimittel

dem Bundesinstitut vorlegen muss, damit dieses die Unbedenklichkeit, Wirksamkeit und die Qualität beurteilen kann, ist das höchste Maß an Sicherheit gewährleistet.

Neben der eigentlichen Zulassung des Präparats ist die

Packungsbeilage

sowie Fachinformationen von zentraler Bedeutung für die Arzneimittelsicherheit. Die

Packungsbeilage

enthält alle wesentlichen Informationen über Anwendungsgebiet, Risiken und

Nebenwirkungen

. Gerade

Nebenwirkungen

und

Wechselwirkungen

sind für den Arzt und den Patienten enorm wichtig, um abschätzen zu können, ob ein

Arzneimittel

im Einzelfall angewendet werden soll/kann oder nicht.
Partner im System der Arzneimittelsicherheit sind Patienten, Anwender, Ärzte,

Apotheker

, pharmazeutische Unternehmen, Verordner, Arzneimittelbehörde und die Überwachungsbehörden. Es erfolgt ein gegenseitiger Informationsaustausch, insbesondere wenn z.B. bei der Anwendung eines Arzneimittels unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. Im Sinne der Arzneimittelsicherheit erfolgt bei neu auftretenden schwerwiegenden Risiken eine sofortige und unmittelbare Information.


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