Private Krankenversicherung Lexikon

Augendiagnostik

Bei der Augendiagnostik handelt es sich nicht um eine reguläre, normale Augenuntersuchung, sondern mit dieser Art von  Diagnostik kann man, durch genaue Beobachtung des Auges und dessen Zustand, auf andere Krankheiten schließen. Dieses Verfahren wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich von Heilpraktikern und in der alternativen Medizin, sondern auch in der klassischen Schulmedizin angewendet

Das Grundprinzip der Augendiagnostik beruht darauf, dass das Auge als Spiegel des Körpers und der Seele betrachtet wird. Nur durch eine Augenspiegelung (Betrachtung des Glaskörpers und der Netzhaut durch die Pupille), und den sichtbaren strukturellen oder farblichen Veränderung der Iris oder der Skleren (“das Weisse” im Auge) können Rückschlüsse auf bestimmte Organe gezogen werden. Voraussetzung hier ist große  Erfahrung des jeweiligen Arztes oder Heilpraktikers.
Die Kosten der Augendiagnostik werden von privaten Krankenversicherungen in der Regel komplett übernommen. Da die Augendiagnostik immer noch zu den alternativen Heilmethoden zählt, gibt es keine Garantie für eine Kostenübernahme bei gesetzlich Versicherten. Ist der Behandelnde niedergelassener Vertragsarzt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Kosten übernommen werden, zumal wenn akute Beschwerden vorliegen.


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