Private Krankenversicherung Lexikon

Auszahlung der Versicherungsleistung

Die

Auszahlung

der Versicherungsleistung ist für den Versicherer nur dann verpflichtend, wenn alle von ihm geforderten Nachweise durch den Versicherten erbracht werden und diese Nachweise in das Eigentum des Versicherers übergehen (§ 6 MB/KK).

Die Rechnungen zur

Auszahlung

der Versicherungsleistung müssen grundsätzlich im Original eingereicht werden und den Namen der behandelten Person, die Behandlungsdaten, die

Diagnose

mit genauer Bezeichnung der Krankheit und die Angabe der entsprechenden Leistung bzw. die Ziffer der

Gebührenordnung

enthalten. Bei Krankenhausrechnungen müssen zusätzlich die Zuschläge für Ein- oder Zweibettzimmer sowie die Kosten für die allgemeinen Krankenhausleistungen ersichtlich sein.

Existieren Zusatz-Versicherungen, werden zur

Auszahlung

der Versicherungsleistung auch Rechnungskopien anerkannt, wenn darauf die einzelnen Leistungen des anderen Versicherungsträger bestätigt werden. Bei einer

Krankenhaustagegeldversicherung

genügt eine ärztliche Bescheinigung über den Namen der behandelten Person, die Dauer des Aufenthalts und eine genaue Krankheitsbezeichnung zur

Auszahlung

der Versicherungsleistung.


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