Private Krankenversicherung Lexikon

Ayurveda

Der Begriff Ayurveda stammt aus Indien und bedeutet so viel wie Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft.  Es ist eine komplexe und doch in ihren Grundsätzen leicht verständliche, traditionelle indische Heilkunde auf der Basis einer ganzheitlichen und universellen Philosophie. Die einzelnen Wissenszweige beruhen auf einigen grundlegenden Aspekten der Wahrnehmung und Betrachtung des Menschen als individuelle Einheit von Körper, Seele und Geist.

Für Ayurveda gilt der Grundsatz: "Was immer wir selbst tun können, um unsere eigene Gesundheit zu stärken, wirkt besser als das, was andere für uns tun."

Im Ayurveda unterscheidet man drei grundlegende Funktionsprinzipien (Doshas) - Vata (Bewegungsprinzip), Pitta (Stoffwechselvorgänge) und Kapha (Strukturprinzip) - die in der gesamten Natur wirken und die wir auch in unserem Körper und Geist wiederfinden. Für eine normale, gesunde Funktionsweise aller Organe ist es nötig, dass sich diese Doshas im harmonischen Gleichgewicht befinden.
Obwohl die Ayurveda-Behandlung große Erfolge verspricht und es dafür auch etliche Beweise gibt, werden die Kosten von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen, da diese Heilmethode (noch) nicht medizinisch anerkannt wurde. Die privaten Krankenversicherungen hingegen übernehmen in der Regel die Ayurveda Behandlungskosten in vielen Fällen, da diese Behandlungsmethode der der

Heilpraktiker

und der alternativen Medizin ähnlich ist. Eine pauschale Aussage lässt sich jedoch nicht  treffen und um sicher zu gehen, sollte der Versicherungsvertrag hierzu geprüft werden.


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