Private Krankenversicherung Lexikon

Beginnverlegung

Bezogen auf Krankenversicherungen bedeutet Beginnverlegung, dass der vertragliche Versicherungsbeginn verschoben wird, unter der Prämissen das verschiedene Bedingungen erfüllt sind. Üblicherweise wird bei einer Beginnverlegung das Startdatum des Versicherungsschutzes auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, in Ausnahmefällen ist jedoch auch eine Vorverlegung möglich, allerdings ohne das Leistungsansprüche aus der Vergangenheit geltend gemacht werden können.

Die Beginnverlegung wird genutzt, wenn der Versicherungsnehmer die Kündigungsfrist bei seiner alten Versicherung nicht eingehalten hat, hier wird dann ein späterer Versicherungsbeginn vereinbart. Beginnverlegung ist sowohl beim Wechsel von privaten zu gesetzlichen Krankenkassen, als auch von gesetzlichen zu privaten Krankenkassen möglich.
Die Verschiebung eines Vertragsbeginns kann allerdings nicht unbegrenzt vorgenommen werden. Die Höchstgrenze einer Beginnverlegung liegt bei 6 Monaten. Wird dieser Zeitpunkt überschritten, muss ein neuer Vertrag nebst erneuter Risikoprüfung abgeschlossen werden. Neben der Beginnverlegung für Vertragstermine, gibt es außerdem Beginnverlegungen für den Versicherungsschutz. Dieser tritt ein, wenn eine Sperrfrist ausgesprochen wurde, die zwischen 3 und 8 Monaten liegt.


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