Private Krankenversicherung Lexikon

Berufsgenossenschaft

Neben der landwirtschaftlichen

Berufsgenossenschaft

gibt es die gewerbliche

Berufsgenossenschaft

als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen der deutschen Privatwirtschaft und deren Beschäftigte. Die Aufgabe der

Berufsgenossenschaft

ist die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingter Gefahren. Bei einem

Arbeitsunfall

oder einer

Berufskrankheit

werden die Beschäftigten durch die

Berufsgenossenschaft

beruflich, medizinisch und sozial rehabilitiert, des weiteren entscheidet die

Berufsgenossenschaft

, die Krankheits- und Unfallfolgen durch Geldzahlungen finanziell auszugleichen.

Die

Berufsgenossenschaft

als Sozialversicherungsträger ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung organisiert und wird aus beitragspflichtigen Unternehmen finanziert. Zur Zeit besteht die

Berufsgenossenschaft

aus 9 gewerblichen und 9 landwirtschaftlichen Genossenschaften, wobei die gewerbliche

Berufsgenossenschaft

nach Wirtschaftszweigen und die landwirtschaftliche

Berufsgenossenschaft

zusätzlich nach Regionen gegliedert ist.

Aufgabe der

Berufsgenossenschaft

ist gemäß § 14 SGB VII, Arbeits- und Wegeunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren mit allen Mitteln zu verhüten, was in erste Linie durch Beratung der Unternehmen in Fragen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes wahrgenommen wird.


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