Private Krankenversicherung Lexikon

Berufsunfähigkeit

Der Begriff Berufsunfähigkeit kommt aus dem Arbeitswesen und bestätigt die dauernde Beeinträchtigung der Berufsausübung durch

Unfall

, Invalidität oder Krankheit. Sie bedarf immer einer ärztlichen Bestätigung. Speziell psychische Erkrankungen sind immer häufiger Ursache für die Berufsunfähigkeit, wobei die

Diagnose

für den Arzt ohne körperliche Symptome sehr schwierig ist.

Neben der Berufsunfähigkeit unterscheidet man auch noch die Erwerbsunfähigkeit, bei der kann keine Tätigkeit, sowohl körperlicher als auch geistiger Art, zugemutet und ausgeübt werden. Erwerbsunfähigkeit bedeutet die komplette Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Dagegen ist bei der Berufsunfähigkeit die Ausübung des Berufes gar nicht oder nur noch eingeschränkt möglich, das heißt, die Person kann weiterhin einer Beschäftigung nachgehen, wenn diese den speziellen Anforderungen der

Berufskrankheit

entspricht.

Um für den Fall der Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein, muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei einer privaten Versicherung abgeschlossen werden, wobei im

Versicherungsfall

vom Arzt eine 50-prozentige Mindestunfähigkeit diagnostiziert werden muss. Diese private Berufsunfähigkeitsversicherung deckt aber auch gleichzeitig die Erwerbsunfähigkeit mit ab, sie ist nicht verpflichtend.

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