Private Krankenversicherung Lexikon

Bundesknappschaft

Beschäftigte, die in knappschaftlichen Betrieben tätig sind, unterliegen der Versicherungspflicht in der knappschaftlichen Krankenversicherung, die sich von den übrigen gesetzlichen Krankenkassen dadurch unterscheiden, dass
- die Bundesknappschaft kein Befreiungsrecht für Angestellt mit einem Einkommen über der

Jahresarbeitsentgeltgrenze

kennt.
- die Bundeskanppschaft den freiwillig oder pflichtversicherten Angestellten nebst den volljährigen familienversicherten Angehörigen gestattet, anstelle der kassenärztlichen Behandlung eine privatärztliche Behandlung zu wählen.

Beim ambulanten Kostenbereich werden die privatärztlichen Behandlungen entsprechend den knappschaftlichen Kassensätzen erstattet und bei stationärer Behandlung die

Wahlleistungen

eines Knappschaftskrankenhauses im Zweibettzimmer. Wir der Versicherte in anderen Krankenhäuern behandelt, können Restkosten entstehen.

Die knappschaftlichen Sonderleistungen entfallen beim Rentenbezug, die Rentner haben dann nur noch Anspruch auf die ärztliche Versorung mit Behandlungsschein oder auf die üblichen Krankenhausleistungen. Allerdings können Renter einen zusätzlichen

Beitrag

von 3% des Einkommens einzahlen und haben dann wieder Anspruch auf privatärztliche Leistungen.  Beim Rentenbeginn muss demnach geprüft werden, ob der Versicherte die Sonderleistungen mit 3 % des Einkommens weiterversichert, oder auf die Sonderleistungen der Bundesknappschaft verzichtet.


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