Private Krankenversicherung Lexikon

Demenzkranke

Demenzkranke Menschen haben ein Defizit in emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten, was zur Beeinträchtigung beruflicher und sozialer Funktionen führt und oft mit der diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einhergeht. Besonders betroffen ist vor allem die Motorik, die Sprache, das Denkvermögen und vor allem das Kurzzeitgedächtnis. Die häufigste Form der

Demenz

ist die Alzheimer-Krankheit, die auf ganz verschiedenen Ursachen beruht. Bei einigen Formen können die Symptome im Anfangsstadium einer

Demenz

verzögert werden, daher ist für die Therapie die Klärung der Unterscheidungsmerkmale wichtig.

Das Leitsymptom für Demenzkranke ist die Gedächtnisstörung, an dessen Anfang Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit stehen, aber im weiteren Verlauf verschwinden auch Inhalte des Langzeitgedächtnisses, was dazu führt, dass die Betreffenden auch die während ihres Lebens erworbenen Fertigkeiten und Fähigkeiten  zunehmend verlieren.
Der Hauptrisikofaktor für Demenzkranke ist das hohe Lebensalter sowie Depressionen, Hypertonie, kardiovaskuläre Faktoren, hoher Homocysteinspiegel, Diabetes mellitus und Adipositas. Derzeitige medizinische Behandlungsmöglichkeiten können den Verlauf einer

Demenz

nur sehr bescheiden positiv beeinflussen, daher ist die Prävention der

Demenz

  besonders wichtig. Hauptkriterium hierbei ist die Einschränkung der Risikofaktoren und zwar in erster Linie die Kontrolle der kardiovaskulären Risikofaktoren, soziales Engagement, physische Aktivität, Kontrolle des Körpergewichtes und frühzeitige Behandlung einer Depression.


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