Private Krankenversicherung Lexikon

Diakoniestation

Die Geschichte und Entstehung der

Diakoniestation

nahm Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang und ist seither eng mit der Gemeindekrankenpflege verknüpft. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wird als die Blütezeit der

Diakoniestation

bezeichnet. Durch zwei Weltkriege sowie die nationalsozialistische Gleichschaltungspolitik gab es aber starke Einbußen bei der Arbeit der

Diakoniestation

. Erst in den 50er- und 60er-Jahren gab es nochmal einen großen Aufschwung in der Gemeindekrankenpflege mit aktuell ca. 600.000 hauptamtlichen und mehr als 700.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in ganz Deutschland.

Zu den Leistungen der

Diakoniestation

gehören die Alten- und Krankenpflege, die Unterstützung für Familien, die Kinderkrankenpflege, Nachbarschaftshilfe (alleinstehende Personen), Hilfe im Haushalt, Essen auf Rädern, Seelsorge,

Kurzzeitpflege

und Sterbebegleitung. Diese Leistungsschwerpunkte beinhalten wiederum eine Vielzahl von Aufgaben, z.B. die

Behandlungspflege

, die Gesundheitsberatung, der Pflege- und Versorgungsplan, die Grund- und Körperpflege, der 24-h-Notruf, Wochenendversorgung sowie die Kosten- und Leistungsabrechnung. Ebenso zählt dazu die Unterstützung für Familien: z.B. waschen, kochen, einkaufen, Betreuung und Versorgung der Kinder und vieles mehr.

Ziel der

Diakoniestation

ist es auch, die Sorgen im Alter oder bei Krankheit zu kennen und ohne fremde Hilfe den Alltag zu meistern. Die Hilfe erfolgt zu Hause in vertrauter Umgebung und unabhängig von Ihrer Konfession und den religiösen Überzeugungen.


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