Private Krankenversicherung Lexikon

Drogentherapie

Als Drogentherapie bezeichnet man die therapeutische Methode zur Behandlung von Suchterkrankungen. In der  Drogentherapie wird neben den Wirkungen der Substanzen auf den Körper auch psychische Probleme behandelt,  die wiederum mehrheitlich erst zu einem außer Kontrolle geraten Versuch der Selbstmedikation bzw. zur Abhängigkeit,  geführt haben.
 
Das Ziel der Drogentherapie ist es, den Aufbau einer gefestigten Persönlichkeit ohne Drogeneinfluss zu ermöglichen.  Durch die therapeutische Gemeinschaft können vielfältige Lernschritte zur Altagsbewältigung und zum Aufbau  zwischenmenschlicher Beziehungen ermöglicht werden. Durch die Drogentherapie besteht immer eine Chance, von  den Drogen loszukommen, auch bei den Schwerstabhängigen bzw. nach langjährigem chronischen Drogengebrauch.
 
Der Behandlungsablauf einer Drogentherapie:
- die Kontaktaufnahme zum Arzt oder einer psychosozialen Beratungsstelle
- der körperliche Entzug und danach Erholung in einer Entzugsstation
- die psychische Entwöhnung in einer Spezialklinik für Suchtkranke
- anschließend kann die sog. Adaptionsphasentherapie erfolgen
- die schrittweise Wiedereingliederung in die Gesellschaft
- die Einzel- oder Gruppennachbetreuung
- die sog. Nachsorgeeinrichtung speziell für Jugendliche und junge Volljährige


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