Private Krankenversicherung Lexikon

Einschränkung Leistungspflicht

In den allgemeinen

Versicherungsbedingungen

haben die privaten Krankenversicherugen die Einschränkung Leistungspflicht definiert, da es möglicherweise zum Wegfall der Versicherungsleistungpflicht kommen kann. In den allgemeinen

Versicherungsbedingungen

sind in der Regel nur die wichtigsten Gründe für die Einschränkung Leistungspflicht genannt, es kann aber unter Umständen darüberhinaus noch weitere Leistungspflichteinschränkungen geben.

Wichtige Punkte der Einschränkung Leistungspflicht sind:
- wenn der Schadensfall vorsätzlich verursacht wurde (verankert im § 5.1.b AB KKV/KTV/PT/EPV)
- wenn eine Entziehungskur, vor allem Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, durchgeführt wird (geregelt im § 5 Abs. 1.b AVK KKV)
- wenn es sich um eine Kriegsverletzung handelt, die nicht im Versicherungsschutz einbezogen wurden (siehe §5 Abs. 1.a AVB KKV/KTV/PT/EPV)
- wenn von der Leistungspflicht ausgeschlossene Personen die Behandlung durchführen (§ 5 Abs. 1.c AVB KKV/KP; 1.e AVB PPV; 1.g AVB EPV)
- wenn die Teilnahme an einer Sanatoriums- oder Kurbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme nicht ausdrücklich tariflich verankert ist.
- wenn eine Behandlungsmethode oder Untersuchung angewandt wird, die schulmedizinisch nicht anerkannt wird (§ 51.f AVB KKV)
- wenn auf Grund eines richterlichen Beschlusses die Unterbrindung im Krankenhaus oder einer Anstalt erfolgt.

Darüberhinaus gibt es weitere, zahlreiche Argumente, die zur Einschränkung Leistungspflicht führen, allerdings sind diese Regelungen bei den einzelnen Krankenversicherungen unterschiedlich und können in deren

Tarifbedingungen

eingesehen werden.


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