Private Krankenversicherung Lexikon

Gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Bestandteil der Sozialversicherung und soll Berufskrankheiten, Arbeitsunfälle  und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhüten oder die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Versicherten, nach  einem

Arbeitsunfall

oder

Berufskrankheit

, wieder herstellen. Die rechtliche Grundlage der gesetzlichen Unfallversicherung  ist das 7. Buch Sozialgesetz (SGB VII) und bei Berufskrankheiten auch die Berufskrankheitenverordnung (BKV).
 
In die gesetzliche Unfallversicherung ist versicher, wer pflichtversichert ist, also
- alle Beschäftigten
- Kinder in einer Kindertagesstätte oder einem Kindergarten
- Schüler und Studenten
- Auszubildenden
- Landwirte
- Pflegepersonen
- Helfer bei Unflücksfällen und im Zivil- oder Katastrophenschutz
- Blut- oder Organspender
 
In der gesetzlichen Unfallversicherung ist auch versichert, wer freiwillig versichert ist und
- Unternehmer (außer Friseure)
- Selbstständige und

Freiberufler


- mitarbeitende Ehepartner
 
Bedingt durch das hohe Risiko von Berufskrankheiten sind Friseure grundsätzlich pflichtversichert, was aber nicht  bedeutet, dass ein

Beitrag

zu zahlen ist, sondern dass der Unfallversicherungsträger verpflichtet ist, im

Versicherungsfall

  zu zahlen.


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