Private Krankenversicherung Lexikon

Gesundheitsstrukturgesetz

Mit dem Gesundheitsstrukturgesetz soll die Struktur von gesetzlichen Krankenversicherungen verbessert werden. Am 21. Dezember 1992 trat das Gesundheitstrukturgesetz, auch bekannt als "Gesetz zur Sicherung und Strukturverbesserung" in Kraft. Die wichtigsten Mehoden einer langfristigen Beitragssatzstabilität sind Einsparungen und vor allem Strukturveränderungen.

Folgende Beispiele dieser Methoden sind in Kraft getreten:
- die Einführung eines neuen Entgeltsystems in Krankenhäuser
- die Förderung ambulanter Operationen und Behandlungen
- der Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen
- die steigende Zuzahlung der Versichertenbeiträge
- die Steuerung der Arztzahlen durch eine Bedarfsplanung
- die Einführung der Arzneimittelpositivliste
- die Einführung von

Heilmittel

- und Arzneimittelbudgets
- die Budgetierung der Verwaltungskosten und Leistungsausgaben
- die Einführung der freien Krankenkassenwahl

Kritisiert wird am Gesundheitsstrukturgesetz, dass es sich an veralteten Zahlen orientiert, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Arzneimittelforschung und der medizinischen Versorgung nicht entsprechend berücksichtigt wurden. Außerdem ist die steigende Altersentwickung, sowie die veränderte Demografie in dem Konzept nicht eingearbeitet worden.



zurück