Private Krankenversicherung Lexikon

Gruppenversicherung

Als Gruppenversicherung bezeichnet man den Versicherungsabschluss einer Personengruppe in einem kollektiven Versicherungsvertrag. Je nach Versicherungsgesellschaft gibt es unterschiedliche Bedingungen und Angebote. Die Gruppenversicherung lässt sich generell auf unterschiedliche Bereiche des Versicherungswesens anwenden. Um sich als Gruppe versichern zu lassen, benötigt man einen Versicherungsnehmer, der als Kopf oder Vorstand der Gruppe fungiert. Dieser ist damit auch deren Vormund und Vertragspartner gegenüber der Versicherungsgesellschaft und sorgt dafür, dass die Beiträge der Gruppe eingesammelt und geschlossen an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden.
Die gesetzlichen

Voraussetzungen

und Regelungen einer Gruppenversicherung werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigt, zudem gibt diese Stelle Pflichtpunkte zur Voraussetzung einer Gruppenversicherung aus, diese sind:
  • es müssen mindestens 100 Mitglieder eines Berufsverbandes versichert werden
  • bei einer Beteiligungsquote von mindestens 90% können die Mitglieder zwischen Einzel- und Firmentarif wählen
  • es müssen mindestens 20 Personen in der Gruppenversicherung tariflich versichert werden
  • der Kreis der in die Gruppenversicherung aufgenommenen Personen muss aus der Gesamtbelegschaft kommen
  • versicherte Personen einer Gruppe müssen Arbeitnehmer oder Mitglieder des Vertragspartners sein


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