Private Krankenversicherung Lexikon

Haushaltshilfe

Haushaltshilfe

wird von der gesetzlichen Krankenversicherung unter bestimmten Umständen gewährt, wenn der Haushalt eines Versicherten mit Kind nicht mehr weitergeführt werden kann. Die

Haushaltshilfe

erbringt die zur Lebensführung notwendigen Hilfsarbeiten in einem fremden Haushalt, solange die Weiterführung des Haushaltes für den Versicherten nicht möglich ist. Die

Haushaltshilfe

erbringt Leistungen wie Essen zubereiten, Wäsche waschen, Lebensmittel kaufen, Botengänge sowie Reinigungsarbeiten in der Wohnung.

Gesetzlich Versicherte erhalten nur dann eine

Haushaltshilfe

, wenn im Haushalt lebende Personen nicht in der Lage sind, den Haushalt weiter zu führen und folgende

Voraussetzungen

erfüllt werden:
  • im Rahmen einer Müttergenesungskur
  • unter häuslicher Krankenpflege
  • während einer medizinisch notwendigen Behandlung
  • für die Dauer einer stationären Behandlung
  • im Zeitraum einer Vorsorgekur
  • zu Beginn der

    Haushaltshilfe

    ein Kind unter 12 Jahren oder ein hilfsbedürftiges Kind im Haushalt lebt

Die Kosten für eine

Haushaltshilfe

werden in angemessener Höhe und Stundenzahl von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, die sich dabei am tariflichen Entgelt einer angestellten

Haushaltshilfe

orientieren. Versicherte über 18 Jahre müssen allerdings einen Eigenanteil zuzahlen, dieser beträgt 10% der Kosten für die eine

Haushaltshilfe

in Anspruch genommen wurde. Der Eigenanteil ist begrenzt auf mindestens 5 Euro oder maximal 10 Euro pro Tag. Bei Schwangerschaft oder Geburt entfällt diese Zuzahlung.


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