Private Krankenversicherung Lexikon

Krankenhaustagegeldversicherung

Die Krankenhaustagegeldversicherung leistet für jeden vollstationären Heilbehandlungstag oder Krankenhausaufenthalt einen bei Vertragsabschluss vereinbarten festen Betrag pro Tag (auch Samstag und Sontag), der wegen eine Unfalls medizinisch notwendig ist. Die Entlassungs- und Aufnahmetage werden als ganze Tage berücksichtigt. Die Höhe der Absicherung in der Krankenhaustagegeldversicherung wird überlicherweise variabel vereinbart und ist nicht einkommensabhängig. Sie wird nur für stationäre Krankenhausbehandlungen, die innerhalb eines vertraglich definierten Zeitraums durchgeführt worden  sind, angeboten. Die Krankenhaustagegeldversicherung dient zum Auffangen von Mehraufwendungen, die nicht von anderen Leistungsträgern gezahlt werden.
Häufig wird die Krankenhaustagegeldversicherung für Versicherte als unwirtschaftlich kritisiert, allerdings steht dagegen die Argumentation, dass für die Versicherten im Falle einer stationären Behandlung erhebliche Mehrkosten entstehen können. Die Beiträge der Krankenhaustagegeldversicherung werden im Rahmen der allgemeinen Tarife unabhänig vom Alter berechnent, älterne Versicherte haben deshalb keine höheren Beiträge als jüngere Versicherte. Allersings müssen beim Abschluss einer Krankenhaustagegeldversicherung die jeweiligen Gesundheitsfragen beantwortet werden.


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