Private Krankenversicherung Lexikon

Krankenschein

In Deutschland war der Krankenschein der Vorläufer der Krankenversicherungskarte, der dieselben Daten enthielt wie die heutige Versicherungskarte. Auf der Rückseite vom Krankenschein hat der Arzt seine Behandlungen dokumentiert, die dann mit der kassenärztlichen Vereinigung nach Abrechnungsnummern abgerechnet wurden. In jedem Quartal mit ärztlicher Behandlung musste dem

Hausarzt

ein Krankenschein vorgelegt werden, beim Besuch eines Facharztes stellte der

Hausarzt

dann eine Überweisung aus.
In der Anfangszeit der gesetzlichen Krankenversicherung haben die Versicherten den Krankenschein bei Bedarf bei den Krankenkassen beantragt und dann abgeholt. Später wurden zur Vereinfachung Krankenschein Hefte eingeführt, die einmal pro Jahr an die Mitglieder verteilt wurden. Im Krankenschein Heft waren dann 4 Abrechnungsscheine für den

Hausarzt

, 2 Abrechnungsscheine für den Zahnarzt sowie je 1 Berechtigungsschein für die Krebsvorsorgeuntersuchung und die Gesundheits-

Vorsorgeuntersuchung

enthalten. Für Kinder gab es neben dem eigentlichen Krankenschein spezielle Berechtigungsscheine, die extra bei der Krankenkasse angefordert werden mussten.


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