Private Krankenversicherung Lexikon

Krankentagegeldversicherung

Die

Krankentagegeldversicherung

ist eine Verdienstausfallversicherung in der vertraglich festgelegt wird, wie hoch im Falle der Arbeitsunfähigkeit (Krankheit oder

Unfall

) ein Tagessatz ist. Die

Krankentagegeldversicherung

zahlt nach Ablauf der Karenzzeit das Tagegeld in vereinbarter Höhe aus. Für Selbstständige berücksichtigt die

Krankentagegeldversicherung

, dass diese keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall erhalten und die Geldleistungen daher früher einsetzen können als bei Arbeitnehmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Patient im Krankenhaus oder zu Hause behandelt wird.

Das

Krankentagegeld

darf zusammen mit anderen Kranken- und Krankentagegeldern das aus der beruflichen Tätigkeit erzielte Nettoeinkommen nicht übersteigen. Als Maßstab für die Berechnung des Nettoverdienstes gilt das Durchschnittseinkommen der letzten 12 Monate vor der Antragstellung, bzw. vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit. Der Versicherte verpflichtet sich, der

Krankentagegeldversicherung

unverzüglich eine Minderung des Nettoeinkommens mitzuteilen.


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