Private Krankenversicherung Lexikon

Neugeborene

Neugeborene

sind generell über die Krankenversicherung der Eltern mitversichert und zwar sowohl in der gesetzlichen (GKV), als auch in der privaten Krankenversicherung (PKV).

Sind beide Elternteile Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung, ist das

Neugeborene

beitragsfrei über die

Familienversicherung

mitversichert, unabhängig davon, über welchen Elternteil die Versicherung erfolgt.

Wenn beide Elternteile Mitglied einer privaten Krankenversicherung sind, kann das

Neugeborene

beim selben Versicherer wie das versicherte Elternteil ohne Risikoprüfung und Wartezeit in der

Krankenhaustagegeld

- und Krankheitskostenversicherung mitversichert werden, wenn:
  • der abgeschlossene Tarif nicht besser ist als der des versicherten Elternteils
  • das

    Neugeborene

    innerhalb von 2 Monaten rückwirkend zum 1. des Geburtsmonats angemeldet wird
  • der versicherte Elternteil mindestens seit 3 Monaten Mitglied der Versicherung ist


Sollte eine oder mehrere dieser

Voraussetzungen

nicht erfüllt werden, muss das

Neugeborene

normal beantragt werden und das inklusive Risikoprüfung.

Ist ein Elternteil Mitglied einer privaten Krankenversicherung und war vorher gesetzlich versichert, kann das

Neugeborene

nur gesetzlich krankenversichert werden, wenn:
  • der privat Versicherte nicht mindestens die Höhe der Versicherungspflichtgrenze verdient
  • der andere Ehepartner nicht privat versichert ist
  • der privat Versicherte nicht mehr verdient, als der gesetzlich versicherte Ehepartner

Werden alle Kriterien erfüllt, muss das

Neugeborene

extra versichert werden. Bei unverheirateten Paaren oder Alleinerziehenden ist das

Neugeborene

über die gesetzliche Krankenversicherung der Mutter mitversichert.


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