Private Krankenversicherung Lexikon

Primärarztprinzip

Das

Primärarztprinzip

wurde zur Kostensenkung der Ausgaben bei den Krankenversicherungen eingeführt. Es schreibt dem Versicherer vor, eine Behandlung beim Primärarzt zu beginnen, dies ist in der Regel der

Hausarzt

. Wenn dieser den Patienten nicht behandeln kann, erfolgt eine Überweisung zum

Facharzt

, der dann die Behandlung fortsetzen kann. Durch diese Regelung sollen doppelte Behandlungen vermieden werden, wodurch die Beiträge möglichst stabil gehalten werden.

Das

Primärarztprinzip

in der gesetzlichen Krankenversicherung steht jedem Versicherten offen, der daran teilnehmen möchte oder auch nicht. Grundsätzlich muss der Versicherte bei jeder Krankheit erst zum

Hausarzt

und eine Überweisung hohlen, wenn er zu einem

Facharzt

möchte.

Für das

Primärarztprinzip

in der privaten Krankenversicherung müssen zur Verwirklichung neue Tarife geschaffen werden. Je nach Versicherungsgesellschaft sind die Tarife unterschiedlich für die jeweiligen Versicherten kalkuliert. So gibt es zum Beispiel grobe Unterschiede zwischen dem

Hausarzt

- und

Primärarztprinzip

. Beim Hausarzttarif muss ein Arzt namentlich benannt werden, beim

Primärarztprinzip

kann jeder Nicht-

Facharzt

aufgesucht werden.


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