Private Krankenversicherung Lexikon

Rezeptgebühr

Die Rezeptgebühr wurde mittlerweile in Deutschland durch Zuzahlungspflichten der gesetzlichen Krankenversicherung abgelöst, zuvor war die Rezeptgebühr eine Zuzahlung der gesetzlich Versicherten für Medikamente, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben wurden. Die Rezeptgebühr wurde von den Krankenkassen eingezogen und zwar über die Apotheke, die das Medikament abgegeben hat. Bei chronischen Erkrankungen und besonderen Härtefällen war die Befreiung von der Rezeptgebühr möglich.
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung mussten keine Rezeptgebühr für Heil- und

Arzneimittel

bezahlen, wenn die Kosten der

Heilbehandlung

, nach einem Schul- oder

Arbeitsunfall

, von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen wurde. Nach dem GKV-Modernisierungsgesetz wurde die Rezeptgebühr für viele Medikamente erhöht, denn anstatt die Rezeptgebühr über die Packungsgröße festzumachen, wurde die Rezeptgebühr ab dem 1. Januar 2004 auf 10% des Arzneimitelabgabepreises festgelegt.


zurück