Private Krankenversicherung Lexikon

Sachleistungsprinzip

Das Sachleistungsprinzip wird in der gesetzlichen Krankenversicherung verwendet, dahinter steht das Prinzip der Bereitstellung bestimmter Leistungen, durch die Krankenkasse, für den Versicherten oder dessen mitversicherten Familienangehörigen. Dabei nimmt der Versicherte, oder dessen Familienangehöriger, Behandlungsleistungen der  Krankenversicherung in Anspruch, ohne diese Leistungen direkt selber zu bezahlen. Mittels Sachleistungsprinzip werden Anwendungen und Hilfmittel immer von den Krankenkassen übernommen und durch die Versicherung bezahlt. Die Leistungen bestehen meistens aus "Naturalien", in der Regel die Bereitstellung von medizinischen Sachleistungen und Materialien.
Im Gegensatz zum Sachleistungsprinzip steht das Prinzip der Kostenerstattung, wo die Krankenkassen ihre Leistungen in Form von Geldleistungen und Finanzierungen erbringen. Die Ausgaben der Versicherten, die im Laufe einer Krankenbehandlung anfallen und zu entrichten sind, werden komplett oder teilweise wiedererstattet, vor allem für ärztliche Leistungen und Medikamente. Das Sachleistungsprinzip oder die Kostenerstattung kann von allen Versicherten, oder deren Familienangehörigen, in Anspruch genommen werden, wenn sie sich durch eine Krankenversichertenkarte, einen Überweisungsschein, oder einer elektronischen Gesundheitskarte ausweisen können.


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