Private Krankenversicherung Lexikon

Sehhilfen

Sehhilfen sind optische Geräte und Objekte, durch die ein Ausgleich oder Kompensation einer vorhandenen Sehschwäche, gewährleistet werden kann. Zuständig für den Verkauf und Vertrieb von Sehhilfen, sowie das Ermitteln einer Sehschwäche, ist die Berufsgruppe der Optiker.

Die bekanntesten Sehhilfen sind:
- Kontaktlinsen
- Brille
- Lupe
- Fernglas
- Lupenstein
- Bildschrimlesegerät
- Monokel

Die gesetzlichen Krankenversicherungen benötigen eine ärztliche Verordnung für das Tragen einer Sehhilfe, um einen Zuschuss für Kontaktlinsen, Gläser und Brillengestelle zu gewähren, wobei der Schweregrad der Sehschwäche (Dioptrien) ausschlaggebend ist. Das bedeutet, dass Sehhilfen erst ab 0,5 Dioptrien bezuschusst und bewilligt werden. Menschen mit sehr starken Sehbehinderungen oder unter 18-jährige erhalten, ohne Ausnahme, Sehhilfen gezahlt.
Bei privaten Krankenversicherungen entscheiden Tarife über das Angebot und die Leistungen der Krankenversicherung, die für Sehhilfen gezahlt werden. Der Kunde wählt also den für ihn passenden Tarif aus, aber bei Neuaufnahme in die private Krankenversicherung müssen Sehprobelme angegeben werden, was zu einem Kostenanstieg der Beiträge führen kann. Diese Leistung ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich, allerdings müssen Besuche beim Augenarzt auf jeden Fall übernommen werden.


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