Private Krankenversicherung Lexikon

Selbständige Krankenversicherung

Die selbstständige Krankenversicherung ist eine Absicherung gegen Kosten aus Unfällen, Krankheit, diagnostische oder vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen, die mit einem privatrechtlich organisierten Versicherungsunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht abgeschlossen wird. Die selbstständige Krankenversicherung oder auch private Krankenversicherung wurde im Jahr 2008 von ca. 8,6 Millionen Menschen in Deutschland genutzt.

Folgende Unterscheidungen sind für die selbstständige Krankenversicherung möglich:
a)

Vollversicherung


= Absicherung der kompletten Krankheitskosten, min. aber stationäre und ambulante Kosten
b) Teilversicherung
= Absicherung eines Teils der Krankheitskosten, wie z.B. bei Beamten
c)

Zusatzversicherung


= zusätzliche Absicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung, z.B.

Krankentagegeld

etc.

Die privaten Versicherungsunternehmen, die die selbstständige Krankenversicherung anbieten, machen den Vertragsabschluss von Alter, Gesundheitszustand, Einkommen, Beruf und der zu versichernden Leistung abhängig. Bei bereits vorliegenden Erkrankungen oder bestimmten Krankheitsrisiken wird ein

Risikozuschlag

erhoben oder die diesbezügliche Leistung ausgeschlossen. Die selbstständige Krankenversicherung ist für Personen gedacht, die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung haben.


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