Private Krankenversicherung Lexikon

Sondereigentum

Nach dem deutschen Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ist das

Sondereigentum

ein dem Volleigentum gleichgestelltes Recht an einer Wohnung, z.B. einer Eigentumswohnung. Als übergeordneter Begriff besteht das Wohnungseigentum aus dem

Sondereigentum

an einer Wohnung in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum wie Dach, Grundstück, Treppenhaus und Balkone. Das

Sondereigentum

kann nach § 2 WEG durch den alleinigen Eigentümer begründet werden, durch Vertrag aller Miteigentümer eines Grundstückes oder aufgrund einer Teilung.

In § 5 WEG ist der Gegenstand vom

Sondereigentum

geregelt und der konkrete Umfang von

Sondereigentum

ist in der Teilungserklärung definiert. Im Allgemeinen gehören zum

Sondereigentum

die Räume einer Wohnung inkl. Tapeten, Bodenbeläge, Sanitärinstallationen, Einbaumöbel und nicht tragende Wände sowie Räume ausserhalb der Wohnung wie Dachboden und Kellerraum. Die Unterscheidung von

Sondereigentum

und Gemeinschaftseigentum kann kostenmäßig sehr hohe Auswirkungen haben (§ 16 Abs. 2 WEG), sodass eine genaue Definition sinnvoll ist.

Zum

Sondereigentum

gehören auf keinen Fall die gesamten tragenden Teile des Gebäudes, das Treppenhaus, das Dach, die Fenster etc. Dies ist das gemeinschaftliche Eigentum aller Wohnungseigentümer.


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