Private Krankenversicherung Lexikon

Versicherungsfall

Der Versicherungsfall bezeichnet nach § 1 Abs. 1 MB/KK eine medizinisch notwendige Untersuchung oder

Heilbehandlung

,  aber auch Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlichen Programmen wegen Schwangerschaft, Krankheit oder Unfallfolgen. Der  Versicherungsfall beginnt mit der

Heilbehandlung

und wird erst durch die Bestätigung des Arztes beendet. Ein neuer  Versicherungsfall entsteht nach Einleitung einer Behandlung, die mit der Unfallfolge oder ursächliche Krankheit nicht  in  direkter Verbindung steht.
 
Im Falle der

Krankenhaustagegeldversicherung

ist die zur

Heilbehandlung

notwendige medizinsiche Krankenhausunterbringung,  sowie die stationäre Versorgung der Versicherungsfall. Dieser beginnt am Tage der Aufnahme und endet am Tag der Entlassung. 
 
Bei der Pflegepflichtversicherung tritt der Versicherungsfall ein, wenn der Versicherte aufgrund körperlicher, geistiger oder  seelischer Behinderung oder Krankheit, bei den regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer  der Hilfe anderer bedarf und zwar für mindestens 6 Monate (§ 1 Abs.2 MB/PPV).
 
Versicherungsfall in der Verdienstausfallversicherung tritt beim ärztlichen Befund ein, dass der Versicherte, zumindest  vorübergehend, seinen Beruf nicht ausüben kann und damit eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt (§ 1 Abs. 2 MB/KT)


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