Private Krankenversicherung Lexikon

Vorsorgeuntersuchung

Die Vorsorgeuntersuchung dient als präventive Maßnahme zur Verhinderung einer Krankheit und wird beispielsweise  von der Arbeitsmedizin, zur Vorbeugung von Berufskrankheiten angewendet. Alle medizinischen Maßnahmen zur  Früherkennung werden mit dem Begriff Vorsorgeuntersuchung bezeichnet.
 
Speziell für Kinder wird die Voruntersuchung von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr nötig, um Stoffwechselvorgänge,  den Skelett- und Muskelapparat und das Herz-Kreislauf-System genauestens zu untersuchen. Außerdem gehören  Impfungen in den Bereich der kindlichen Vorsorgeuntersuchung, denn bei der Geburt erhalten die Eltern ein  Gesundheitsheft, in dem die ärztlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen aufgeführt ist.
 
Auch für Erwachsene wird die Voruntersuchung ärztlich empfohlen, als präventive Maßnahme zur Vorbeugung von  Brust-, Haut-, Prostata- und Gebärmutterkrebs. Ab dem 35. Lebensjahr haben alle Versicherungsnehmer das Recht  auf den allgemeinen Gesundheitscheck, der dann alle 2 Jahre durchgeführt werden kann. Ab dem 50. Lebensjahr kommen für Frauen die Mammorgraphieuntersuchung und für Männer und Frauen die Darmuntersuchung dazu.
 
Die gesetzlichen Krankenversicherungen kommen grundsätzlich für die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen auf, die  dem jeweiligen Alter entsprechen und ärtzlich empfohlen werden. Die Leistungen der privaten Krankenversicherung  sind bei der Vorsorgeuntersuchung noch etwas umfangreicher, denn der Versicherte kann grundsätzlich jede Art  der Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen.


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