Private Krankenversicherung Lexikon

Wahlleistungen

Wahlleistungen treten häufig zusammen mit einem Krankenhausaufenthalt auf, womit spezielle Behandlungen bezeichnet werden. Diese Behandlungen stehen in der Regel nur

Privatpatienten

zur Verfügung, will ein gesetzlich Versicherter von Wahlleistungen Gebrauch machen, benötigt er eine

Zusatzversicherung

oder die dadurch entstandenen Mehrkosten müssen selber getragen werden.

Beispiele für Wahlleistungen sind z.B. die freie Zimmerwahl (1- oder 2-Bett) oder die freie

Arztwahl

(Recht auf

Chefarztbehandlung

). Diese Wahlleistungen sind bei Privatversicherten im Leistungsangebot enthalten, wobei gesetzlich Versicherten diese Wahlleistungen nicht zur Verfügung stehen. Kassenpatienten werden zweckmäßig untergebracht und vom jeweiligen diensthabenden Arzt behandelt.
Zum Teil werden die Wahlleistungen bei Privatversicherten über die Beihilfe abgedeckt, hierbei wird ein Teil von der privaten Krankenversicherung und der andere Teil von der Beihilfe übernommen. Seit Januar 2003 sind nicht mehr generell alle Wahlleistungen beihilfeberechtigt, erst wenn ein zusätzlicher

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in Höhe von 13 Euro bezahlt wird, ist die Beihilfeberechtigung sichergestellt, dies gilt ebenfalls für mitversicherte Familienmitglieder.


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