Private Krankenversicherung Lexikon

Wartezeiten

Wartezeiten im Bereich der privaten Krankenversicherung bedeuten, dass

Versicherungsleistungen

am Anfang des Versicherungszeitraums nicht komplett gewährt werden. So soll verhindert werden, dass die Versicherungsunternehmen schon zu Versicherungsbeginn mit Leistungen belastet werden, die bereits vorher aufgetreten waren. In dieser Phase der Wartezeiten werden ausschließlich Kosten im Falle eines Unfalls übernommen.

Bei Wartezeiten unterscheidet man zwischen besonderen Wartezeiten, speziellen Wartezeiten und allgemeinen Wartezeiten. Die allgemeinen Wartezeiten betragen normalerweise 3 Monate und beziehen sich auf ambulante Behandlungen und auf Krankenhausaufenthalte. Besondere Wartezeiten dauern bis zu 8 Monate und beziehen sich auf Leistungen während der Schwangerschaft und auf zahnärztliche Behandlungen. Bei speziellen Wartezeiten handelt es sich meistens um Pflegeversicherungen, wo die Dauer der Wartezeiten meistens 3 Jahre beträgt.
Bei der privaten Krankenversicherung fallen Wartezeiten nicht nur mit Versicherungseintritt an, sondern treten auch bei Buchung von Mehrleistungen ein. Diese Maßnahme dient dem Schutz der privaten Krankenversicherungen, bezieht sich aber ausschließlich auf die zusätzlichen Leistungen, der bereits existierende Versicherungsschutz bleibt bestehen.


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