Private Krankenversicherung Lexikon

Zahnärztekammer

Die Zahnärztekammer ist als Körperschaft des Öffentlichen Rechts organisiert und ist die zahnärztliche Selbstverwaltung der Zahnärzte, es sind berufsständische Körperschaften. Die Zahnärztekammer nimmt auf landesrechtlicher Grundlage übertragene Aufgaben der

Aufsichtsbehörden

wahr anstelle von staatlichen Behörden. Dabei übt der Staat die Rechtsaufsicht aus aber nicht die Fachaufsicht.

In den Bundesländern existiert jeweils eine Zahnärztekammer, darüber hinaus besteht die Bundeszahnärztekammer e.V.  als Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammer. Alle Zahnärzte in Deutschland sind Mitglieder der Zahnärztekammer, allerdings kann die Mitgliedschaft unter bestimmten, gesetzlich festgelegten Bestimmungen ruhen, z.B. Rentner oder keine Ausübung der zahnärztlichen Tätigkeit.
Innerhalb der einzelnen Bundesländer ist der Kammerbeitrag unterschiedlich, er liegt aber maximal bei 300 Euro pro Quartal. Dafür bietet die Zahnärztekammer Fortbildungsangebote für die Mitglieder und deren Mitarbeiter an. Die Zahnärztekammer organisiert die Ausbildung der ZFA zur zahnmedizinischen Fachangestellten (Zahnarzthelferin), die Zahnärztekammer gibt  eine Mitgliederzeitschrift heraus und sie sorgt für die berufsständische Altersversorgung durch Versorgungswerke.


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