Arbeitslosengeld 1

Manchmal kann eine Arbeitslosigkeit schneller eintreten als man denkt. Denn egal wie gut ein Arbeitnehmer seinen Job macht, es besteht immer die Gefahr den Job auch unverschuldet - zum Bsp. aufgrund schlechter Auftragslage - zu verlieren. Wer von einer Arbeitslosigkeit betroffen ist, kann mit Hilfe von Arbeitslosengeld 1 die finanzielle Durststrecke überbrücken. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen sowie weitere Infos zur Berechnung des Arbeitslosengeldes lesen Sie unten.

Mit unserem Arbeitslosengeld 1 Rechner können Sie Ihren voraussichtlichen Anspruch ermitteln.

Arbeitslosengeld 1 und 2

In Deutschland wird zwischen Arbeitslosengeld I und II (ALG) unterschieden. ALG 1 ist eine Leistung der Arbeitslosenversicherung, finanziert aus den Zahlungen zur Arbeitslosenversicherung. Das ALG 2, auch Hartz IV genannt,ist dagegen eine staatliche Grundsicherung, die das Existenzminimum sicherstellen soll.

Anspruch

Wer erhält ALG 1? Bei der Überbrückung der Arbeitslosigkeit gibt es finanzielle Hilfe, die man sich vorher selbst erwirtschaftet hat. Anspruch auf ALG 1 hat daher jeder Mensch, der über einen bestimmten Zeitraum gearbeitet und in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. D.h. es muss die Anwartschaftszeit erfüllt sein, indem in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate ein Versicherungspflichtverhältnissen gestanden hat.

Höhe

Für die Zahlungen des ALG 1 sind keine fixe Beiträge festgelegt worden. Die Höhe der Summe, die bei Eintritt der Arbeitslosigkeit gezahlt wird, richtet sich nach dem bisherigen Verdienst des Betroffenen. Auch Kinder sowie die Steuerklasse spielen bei der Berechnung von ALG 1 eine Rolle.

Grundsätzlich gilt: Empfängern von ALG 1 stehen 60 % bzw. 67 % (mit Kind) ihres letzten Nettogehalts zu. Zudem sind sie während des Leistungsbezuges kranken-, pflege-, renten- und unfallversichert.

Dauer

Der gesetzliche Anspruch auf ALG 1 ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Wie lange die Zahlung von ALG 1 erfolgt, hängt vom Alter sowie von der Dauer des versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses. Danach erfolgt der Übergang zum ALG 2.

Wichtig: Wer seinen Anspruch auf ALG 1 geltend machen möchte, muss sich unverzüglich und persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden! Wer sich nicht rechtzeitig meldet, muss im schlimmsten Fall eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld hinnehmen!