Veranlagung in der Einkommenssteuer
Zusammenveranlagung oder Einzelveranlagung? Das ist die Frage, die sich viele verheiratete Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen stellen. Finden Sie heraus, wie groß der Unterschied der Einkommensteuer ist, wenn Sie eine Einkommenssteuererklärung getrennt oder zusammen mit Ihrem Partner abgeben.
Geben Sie einfach die Werte für beide Ehepartner ein und vergleichen Sie, wie sich die Veranlagungsform auf die Einkommensteuer auswirkt.
* Bayern und Baden-Württemberg 8 %, in den übrigen Bundesländern 9 %
Einkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen
wie Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder das Elterngeld, und bestimmte Einkünfte bleiben bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens außen vor.
Durch ihre Berücksichtigung im Rahmen des sog. Progressionsvorbehalts beeinflussen sie jedoch den Steuersatz und damit die Einkommensteuer. Wikipedia
Was der Rechner zeigt
Der Rechner veranschaulicht den Unterschied zwischen gemeinsamer und getrennter steuerlicher Veranlagung. Bei der Zusammenveranlagung werden die Einkommen beider Ehepartner steuerlich gemeinsam betrachtet. Dadurch kann sich insbesondere bei ungleichen Einkommen eine niedrigere Gesamtsteuer ergeben.
Wann sich die Zusammenveranlagung besonders lohnt
Ein spürbarer Vorteil entsteht typischerweise dann, wenn ein Ehepartner deutlich mehr verdient als der andere. Liegen beide Einkommen auf einem ähnlichen Niveau, ist der Unterschied oft gering.
Wichtig für die Einordnung
Der Rechner hilft bei der Einschätzung der jährlichen Steuerbelastung. Er ersetzt jedoch keine individuelle steuerliche Beratung. Außerdem sollte man das Thema Veranlagung nicht mit der Steuerklassenwahl verwechseln: Steuerklassen beeinflussen vor allem den monatlichen Lohnsteuerabzug, während die Veranlagung für die endgültige Jahressteuer entscheidend ist.
Zur Frage der Wahl der Steuerklasse finden Sie hier unseren Steuerklassenrechner
Warum das Thema aktuell besonders relevant ist
Das Ehegattensplitting wird politisch immer wieder diskutiert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, die eigene Situation konkret durchzurechnen. Mit dem Rechner erhalten Sie schnell ein Gefühl dafür, wie groß der steuerliche Unterschied in Ihrem Fall ausfallen kann. Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Artikel im Magazin: Ehegattensplitting auf dem Prüfstand

