Wunschnettorechner 2017

Wie viel wollen oder müssen Sie verdienen?

Welcher Betrag soll mir nach Abzug aller obligatorischen Abgaben am Ende des Monats netto zur Verfügung stehen? Die Antwort auf diese Frage ist sehr wichtig! Schließlich müssen Sie mit Ihrem Gehalt in der Regel Ihren Lebensunterhalt bestreiten und Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

Mit dem Wunschnettorechner von Nettolohn.de wird Ihnen die Berechnung leicht gemacht. Probieren Sie es aus, indem Sie verschiedene Szenarien (Bruttogehalt, Krankenkasse, Steuerklasse / Heirat, Kinder etc.) durchspielen:

Freibetrag

Steuerklasse

 

Krankenversicherung

Krankenversicherung + %

Arbeitgeber-Beteiligung an PKV

Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Rentenversicherung

Arbeitslosenversicherung

Informationen zur Betrieblichen Altersvorsorge

Seit dem 01.01.2002 haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltumwandlung (Umwandlung von Gehaltsteilen in eine betriebliche Altersversorgung) bis zur Höhe von 4% der Beitragsbemessungsgrenze(West) in der Rentenversicherung.
Die Form der betrieblichen Altersvorsorge kann der Arbeitgeber unter den externen Finanzierungswegen Pensionskasse, Pensionsfonds und Direktversicherung frei wählen.

Bei der Entgeltumwandlung oder Gehaltsumwandlung können 4% der RV-BBG/West ( Stand 2014: 5950 € ) steuer- und sozialabgabenfrei vom Bruttolohn in eine betriebliche Altersvorsorge abgeführt werden.

Weitere 1800 € jährlich ( 150 € monatlich ) sind steuerfrei, aber nicht sozialversicherungsfrei abziehbar. Im Jahr 2014 sind es insgesamt 388 € ( 4% BBG = 238 € plus 150 € ).
Unser Rechner begrenzt den Wert automatisch auf dieses Maximum.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei
Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zum Geldwerten Vorteil

Als Geldwerter Vorteil werden Sachleistungen bezeichnet, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zur Verfügung stellt. Der bekannteste Geldwerte Vorteil ist der Firmenwagen.

Für die genaue Berechnung geben Sie bitte den monatlichen Betrag in Euro an, auch wenn die Berechnung für das ganze Jahr erfolgen soll.

Steuerlich betrachtet wird der Geldwerte Vorteil dem Bruttogehalt hinzugerechnet. Man zahlt für ihn also "ganz normal Steuern". Dabei ist zu beachten, dass es für viele Sachleistungen Freigrenzen gibt.

Die Versteuerung einer Gehaltserhöhung in Form einer Sachleistung, ist für den Arbeitnehmer aufgrund dieser Freigrenzen daher zumeist vorteilhafter als eine Erhöhung des Bruttolohns.

Benutzen Sie dazu unseren "Nettolohnoptimierer", den Sie auf der Ergebnissseite der Berechnung finden, und der genau diese Grenzen nutzt, um “mehr Netto” bei Ihrer nächsten Gehaltserhöhung herauszuholen.

Nähere Informationen können Sie auch bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zur Krankenversicherung

Die Krankenversicherung soll dazu beitragen, dass die finanziellen Folgen von Erkrankungen,
der Vorsorge von Krankheiten und von Schwangerschaft so wenig gravierend wie möglich ausfallen und
nicht zu einem Risiko werden. Dazu gibt es die gesetzlichen Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen.

Im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Möglichkeit der Versicherungspflicht
sowie die Freiwillige Mitgliedschaft und das Wahlrecht.
Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zum neuen Krankenversicherungssatz

Zum 01.01.2015 ändert sich der Beitragssatz für die Krankenversicherung auf 14,6% des Bruttolohnes. Der Beitrag wird vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte (7,3%) getragen.

Der bisherige zusätzliche Eigenanteil des Arbeitnehmers von 0,9% wird in Zukunft von den einzelnen Krankenkassen, je nach Ihrer Finanzlage, festgelegt.

Als einen weiteren Service von uns, haben wir die 20 mitgliederstärksten Krankenkassen mit Ihren Zusatzbeiträgen zur Auswahl gestellt. Sollten Sie die Höhe Ihres zukünftigen Zusatzbeitrages nicht im Kopf haben, wählen Sie (falls vorhanden) die Krankenkasse aus, bei der Sie versichert sind.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder beim Bundesministerium für Gesundheit

Beteiligt sich Ihr Arbeitgeber an den Beiträgen zu Ihrer Privaten Krankenversicherung?

Informationen zum Freibetrag

Bis zum 30. November eines jeden Jahres können sich Arbeitnehmer per Antrag beim zuständigen Finanzamt einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte für das laufende Jahr eintragen lassen. So zahlen Sie weniger Lohnsteuer und erhöhen sie ihr Monatsnetto. Ein Antrag beim Finanzamt lohnt sich, wenn z.B. ihre selbst bezahlten Fahrtkosten oder Kinderbetreuungkosten zusammen voraussichtlich mehr als 1000,- Euro im laufenden Jahr betragen werden.

So gehen Sie vor: Lassen Sie sich ihre Lohnsteuerkarte von ihrem Arbeitgeber aushändigen und tragen Sie ihre Ausgaben in das Formular Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung ein. Den Antrag und ihre Lohnsteuerkarte schicken Sie dann zusammen an ihr Finanzamt. Wenn Ihr Antrag genehmigt wird, erhalten Sie ihre Lohnsteuerkarte mit einem eingetragenen Freibetrag zurück.
Diesen Freibetrag tragen Sie anschließend in das Feld "Jährl. Steuerfreibetrag" bei nettolohn.de ein, um zu erfahren wie viel Sie bei der nächsten Gehaltsabrechnung mehr netto ausgezahlt bekommen.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zur Pflegeversicherung

Der Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung beträgt 2,05% vom beitragspflichtigen Einkommen bis zur Bemessungsgrenze (2014: 4.050 Euro monatlich).

Diesen Beitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer - mit Ausnahme der Beschäftigten in Sachsen -
bisher je zur Hälfte (jeweils 1,025 Prozent).
Am Zuschlag von 0,25 Prozentpunkten für Kinderlose werden die Arbeitgeber nicht beteiligt.

  • -Der Beitrag der Versicherten erhöht sich entsprechend um 0,25 auf 1,275 Prozent.
  • -Der Arbeitgeberanteil beträgt weiterhin 1,025 Prozent.


Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zur Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems, der vorrangig
der Alterssicherung von Arbeitnehmern dient.

In Deutschland gilt dabei die Versicherungspflicht, von der lediglich Selbstständige und Personen, die unter
den § 6 SGB V fallen, ausgenommen werden können. Versicherungsfrei sind demnach u.a. Beschäftigte,
deren Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze von 53.550,-€ (Stand: 2014) regelmäßig überschreitet.

Ebenfalls sind Beamte, Richter, Soldaten, und weitere Beschäftigte von öffentlichen Institutionen von der
Versicherungspflicht ausgenommen. Für diese Personengruppen besteht jedoch die Möglichkeit einer
gesetzlichen Krankenversicherung auf freiwilliger Basis.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zur Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung dient arbeitslosen Personen während der Arbeitssuche zur Sicherung
eines Einkommens.
In der Arbeitslosenversicherung gilt eine Versicherungspflicht für alle Beschäftigten, von der lediglich Selbstständige und außerhalb der EU beschäftigte Arbeitnehmer ausgenommen werden können.

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, deren Höhe 3% des beitragspflichtigen Bruttoentgelts des
Beschäftigten beträgt, werden vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen (jeweils 1,5%) getragen.

Falls ein Versicherungsfall bzw. Arbeitslosigkeit eintritt, erbringt die Bundesagentur für Arbeit
Entgeltersatzleistungen und fördert die arbeitslose Personen durch Beratung und Vermittlung.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Informationen zur Steuerklassen

Die Art der Berechnung der monatlichen Lohnsteuer ist dabei im wesentliche bestimmt durch die Steuerklassen,
die für jeden Arbeitnehmer in der Lohnsteuerkarte festgelegt werden.

Hierbei gibt es 6 Klassen für die im Groben folgende Festlegungen gelten:

Steuerklasse I: Ledige oder Allein-Lebende ohne Kinder
Steuerklasse II: Ledige oder Allein-Lebende mit Kindern
Steuerklasse III: Verheirateter Alleinverdiener
Steuerklasse IV: Verheirateter Doppelverdiener
Steuerklasse V: Verheirateter mit Nebenverdienst
Steuerklasse VI: Nebenverdienst eines bereits anderweitig angestellten Arbeitnehmers.

Nähere Informationen können Sie beispielsweise bei Wikipedia finden oder in unserem Lexikon

Die Frage nach der Gehaltsvorstellung

Heute taucht sie mittlerweile in fast allen Stellenanzeigen auf: die Frage nach dem Wunschgehalt. Immer häufiger werden die Bewerber dazu aufgefordert, im Bewerbungsschreiben auch ihre Gehaltsvorstellung mit anzugeben. Egal ob bei Ihnen ein Vorstellungsgespräch oder eine Gehaltsverhandlung ansteht - für Bewerber und Angestellten gibt es keine Frage, die schwieriger zu beantworten ist, als die Frage nach dem Wunschgehalt. Doch früher oder später muss über Geld gesprochen werden.

Informieren Sie sich bereits im Vorfeld, welches Brutto Sie verlangen müssen, um Ihr Wunschnetto ausbezahlt zu bekommen. Denken Sie bei anstehenden Gehaltsverhandlungen stets daran, dass das Bruttogehalt durch viele Abzüge schrumpfen wird, und setzen sie ggf. etwas höher an.

Was kann ich mir leisten?

Auch bei Anträgen auf Sozialleistungen oder bei der Vergabe von Krediten, zum Beispiel zur Finanzierung der eigenen vier Wände, wird das Nettogehalt berücksichtigt. Ihr Nettoeinkommen könnte also entscheidend dafür sein, ob Ihr Traum vom eigenen Haus in Erfüllung geht. Was möchten Sie sich leisten können? Ermitteln Sie mit unserem Rechner Ihr Wunschnetto, mit dem Sie Ihre ganz persönlichen Wünsche und Ziele endlich erreichen können.

Arbeitgeber denken brutto - Arbeitnehmer an das Nettogehalt

Bei einer Bewerbung oder der Verhandlung ums Gehalt wird Arbeitnehmern immer dazu geraten, ihre Gehaltsvorstellung brutto anzugeben. Doch der Betrag, der am Monatsende tatsächlich auf dem Bankkonto eines Mitarbeiters eingeht (das Netto), ist um einiges geringer als das im Arbeitsvertrag vereinbarte Bruttogehalt. Deshalb interessieren sich viele Arbeitnehmer in erster Linie dafür, was ihnen nach Berücksichtigung aller gesetzlichen Abzüge netto übrig bleibt. Das Nettogehalt richtet sich danach, welcher Steuerklasse ein Mitarbeiter angehört und wie hoch die üblichen Steuern und Sozialabgaben für seinen Verdienst ausfallen. Grundsätzlich setzen sich die Abzüge vom Bruttogehalt wie folgt zusammen:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung
  • der Solidaritätszuschlag
  • die Lohnsteuer
  • ggf. die Kirchensteuer

Die Formel lautet also: Bruttogehalt - Steuern - Sozialabgaben = Nettogehalt

Arbeitgeber hingegen müssen eine andere Kostenbelastung berücksichtigen. Bei der Frage nach dem Gehalt, interessiert sich der Arbeitgeber einzig dafür, welche Bruttovergütung Ihnen vorschwebt. Denn allein dieser Betrag ist für die Berechnung der Personalkosten eines Unternehmens entscheidend. D.h. Ihre Firma hat nicht nur Ihren Nettolohn zu zahlen. Der Arbeitgeber muss weitere Ausgaben einkalkulieren (Arbeitgeberanteile), die ihn über die Zahlung eines Nettolohns hinaus finanziell belasten. Zudem ergibt sich das (Wunsch)netto eines Arbeitnehmers aus vielen persönlichen Faktoren, die der Arbeitgeber nicht kennt bzw. beeinflussen kann, wie zum Beispiel die Steuerklasse.


Gehaltsrechner für Ihre Homepage